Archive for Juli, 2016


Blütenbesucher auf der Garage

Die Bepflanzung der Garage hat sich inzwischen recht gut entwickelt, allerdings kämpfen wir gerade mit Hitze und Trockenheit. Gestern Abend habe ich die Pflanzen einmal gründlich gießen müssen, da schon einiges am vertrocknen ist. Es sind inzwischen auch zahlreiche Insekten an den Pflanzen zu beobachten. Unsere Bienen nutzen das Angebot direkt vor ihrer Haustüre ausgiebig, aber man findet auch andere Besucher. Hier ein paar Bilder:

eine superdrollige Hummel am Oregano – leider kenne ich die Art nicht:

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unsere Damen nutzen den Beinahe-Lieferservice vor ihrer Haustüre – besonders viele sind am Oregano zu sehen:

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Besucher auf der Färberkamille:

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Nachtrag: meine Recherche hat ergeben, dass dies eine Maskenbiene sein müsste…

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Schwebfliegen mögen gerne diese gelben Blüten der Färberkamille:

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und noch eine im Detail:

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Gemeiner Bockkäfer:

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eine fleißige Hummel mit Pollen beladen:

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Kleiner Fuchs:

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Unsere grünen Bienen erweisen sich leider weiterhin als eher bauträge… Was zur Folge hat, dass es inzwischen schon wieder so aussieht und ich Bedenken habe, dass sie bald noch einmal schwärmen wollen:

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Die Waben sind ganz schön voll mit Bienen, und es war auch noch einiges an verdeckelter Brut zu erkennen – wenn man ein bisschen in die Meute gepustet hat 😉

Immerhin sind nun auch ein wenig Vorräte zu sehen – hier ein schönes Bild von fast gefüllten Zellen. Der Duft nach Wachs und Honig beim Durchsehen ist einfach nur toll!

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An einigen Rähmchen ist oben auch schon verdeckelter Honig zu erkennen. Die Bienen haben diesen schon ausreichend getrocknet und dann zur Konservierung mit einem dünnen Wachsdeckel versehen.

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Das neunte Rähmchen wurde leider bislang mehr oder weniger ignoriert. Ich bin gespannt, ob sich da noch etwas tut. Immerhin haben sie einige der anderen Rähmchen weiter nach unten ausgebaut. Was außerdem erfreulich ist: Der Putztrieb hat sich enorm gesteigert! Bislang haben sie den Beutenboden einfach seinem Schicksal überlassen, aber als ich vor ein paar Tagen die verbliebenen Kalkbrutmumien herausfegen wollte, war der Boden relativ blitzeblank geputzt und nicht eine einzige Mumie mehr zu sehen. Sogar einen Großteil der vom letzten Einschlagen übrig gebliebenen Ästchen haben sie zu Holzmehl verarbeitet 🙂 So ist’s brav!

 

Imkertaufe :)

So, gestern ist es endlich geschehen – ich habe mir meinen ersten Stich eingefangen!

Geschehen ist es bei gestern nachmittag, als ich mit Jamie das blaue Volk durchgesehen habe. Da ich die Königin schon länger nicht mehr gesehen habe, wollten wir gemeinsam danach suchen. Sie hat sich aber wieder sehr gut versteckt, denn die Suche war erfolglos. Stifte waren aber zu sehen, also scheint noch alles in Ordnung zu sein…

Die erste Wabe war an einer kleinen Stelle an die Beutenwand angebaut worden. Nachdem ich die Wabe vorsichtig gezogen und im Ständer geparkt hatte, griff ich nach dem Stockmeißel, um das kleine Wabenstück von der Beutenwand zu kratzen. Tja, leider habe ich nicht genau hingesehen, und die Biene übersehen, die wohl am Stockmeißel saß. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, und bin entsprechend erschrocken, als es mir plötzlich heiß in den Daumen fuhr. Ich habe dann ganz schnell den Stachel weggekratzt, und habe meinen Daumen ein paar Mal mit dem Bite Away Stift „geblitzdingst“. Der Schmerz ließ daraufhin relativ schnell nach, und ich konnte die restlichen Rähmchen durchsehen und ein wenig fotografieren. Ärgerlich, dass eine Biene für meine Unaufmerksamkeit mit dem Leben bezahlen musste 😦

Am Abend sah der Daumen so aus:

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Ich war überrascht, wie gut unser Sohn beim Durchsehen schon die Waben beurteilen kann. Auf den ersten Blick bemerkten wir beide, dass die Anzahl der Bienen schon deutlich zurückgegangen ist. Einerseits waren um diese Uhrzeit sicherlich die meisten Sammlerinnen unterwegs, andererseits wurde der Schwarm am 13. Juni einlogiert, und viele der ursprünglichen Arbeiterinnen nähern sich nun ihrem Lebensende. Auf jeden Fall haben sie in dieser Zeit für ihr Volk sehr gut gearbeitet, denn es sind schon stattliche Honigvorräte angelegt worden:

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Hier könnte es sein, dass sich Königin Diana zumindest vor der Kamera nicht erfolgreich verstecken konnte. Leichts rechts von der Mitte könnte man eine Königin hineininterpretieren. Sicher bin ich mir da aber nicht, denn eigentlich ist sie ja schon eher von der stattlichen Sorte…

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Hier ein kleines Pollenlager:

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Hier kann man schön die Zonierung mit dem Brutnest in der Mitte und dem Honigkranz außen erkennen:

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Eine kleine Kuriosität 🙂

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Beim Nickerchen erwischt!

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Hier ein Bereich mit frischen Stiften:

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Und weil ich die so schön finde, noch ein Bild von einem Pollenlager. Ich finde die unterschiedlichen Farben total faszinierend!

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Und zum Schluss noch als kleine Erinnerung für mich  ein Bild von meinem Daumen – 24 Stunden nach dem Stich. Er tut nicht weh, ist aber über Nacht bis runter zum Ballen schon noch ein wenig dicker geworden und lässt sich nur noch beschränkt beugen. Tennis hat heute morgen auch eher begrenzt Spaß gemacht 😉

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