Tag Archive: Varroabehandlung


Nachdem ich am gestrigen Elternabend in der Schule zurecht „Schelte“ bekommen habe, weil der letzte Eintrag schon so lange her ist, muss ich diesen Missstand natürlich sofort beheben! 😉

Was ist inzwischen alles geschehen? Gar nicht so viel… Die erste Runde der Ameisensäurebehandlung habe ich bei allen drei Garagenvölkern ab dem 12. August durchgeführt. Vor dem Urlaub habe ich bei unserem turbulenten Balkonvolk noch einmal Weiselzellen gebrochen, da alle unsere Völker bereits zu 99% drohnenfrei waren und ein Umweiseln in meinen (vermutlich unwissenden und ignoranten) Augen keinen Sinn mehr machte… Königin Nera I. war ja brav am Stiften, und ich wähnte das Volk jetzt eigentlich erst mal geordnet und einwinterungssicher. Dazu später mehr… 😉

Nach unserem Urlaub war es dann hier in Südbayern immer noch sehr heiß (und auch trocken), so dass ich die zweite AS-Behandlungsrunde erst mal nur mit dem kleinen und dann mittleren Docht starten konnte. Dieses Mal wurden alle fünf Völker behandelt. Bei der Durchsicht vor der Behandlung war soweit bei allen Völkern alles in Ordnung, nur hatten die Bienen in der bunten Beute (unsere „Hippies“) wohl das Projekt Umweiseln nicht aufgegeben. Nach unserer zweieinhalbwöchigen Abwesenheit konnte ich nur noch Weiselzellen im Rückbau erkennen. Aber Königin Nera war anwesend, weshalb ich erstmal davon ausging, dass die Regentin selbst das Projekt beendet hatte…

 

Während der zweiten Behandlung gab es dann einen kurzen Wetterumschwung mit den ersten kalten Nächten (Frost auf Dächern und Autos!), aber nach dem Umstieg auf den größten Docht war die Verdunstungsrate wieder in Ordnung.

Letzten Donnerstag habe ich dann bei herrlichstem Wetter bei den Garagenvölkern die Aufbauten samt Verdunstern entfernt und dabei kurz durchgeschaut. Allen Völkern scheint es gut zu gehen, alle Königinnen waren anwesend und (z.T. wieder) in Eiablage (unten im Bild Fuega I.).

Da ist bei mir immer die Erleichterung groß, vor allem nach dem heurigen Königinnendebakel bei Grün und Bunt… Die Futtervorräte sahen auch ganz gut aus, sicherheitshalber haben aber alle drei Völker noch einmal 2,5 Kilo Sirup bekommen. Ich habe mich dieses Mal für Sirup entschieden, weil die Wespenbelagerung heuer wirklich enorm ist, und ich die Situation nicht noch durch den Geruch von offenem Honig verstärken wollte. Aber alle Völker sind groß und stark genug um sich auch ohne Räubergitter ganz gut behaupten zu können.

Am Freitag dann das gleiche Prozedere auf dem Balkon, Pia I. konnte ich nach einem kurzen Schreck auch finden. Auf der Diagnoseschublade des roten Volks lagen im Vergleich am meisten Milben, obwohl es ein heuer einlogierter Schwarm ist! In Zukunft werde ich Schwärme vermutlich auch zweimal behandeln…

Ja, und dann der Blick zu unseren „Blumenkindern“, die ja immer wieder für Überraschungen gut sind. Zunächst einmal ist inzwischen wieder erfreulich viel Leben in der Bude:

Und dann bei der Kontrolle auf Brut und Königin das hier:

Eine Königin (die ich gerade bei der Eiablage beobachten konnte) – aber nicht Nera! Die hier war nicht so extrem dunkel (siehe erstes Bild im Post), sondern hatte deutliche leuchtend goldene Streifen! Das Volk hat also doch erfolgreich umgeweiselt! Königin Nera I. ist (vermutlich) tot – lang lebe Königin Nova I.! (Und möge sie jetzt bitte für Ruhe und Ordnung in der Kiste sorgen!!!)

Am 23. September konnten wir eine relativ ungewöhnliche Beobachtung bei den Bunten machen: Am Nachmittag war relativ abrubt ein lautes Summen vom Balkon zu hören, und ich konnte von unten zunächst nur auffällig viele Bienen beim Einfliegen beobachten. Vom Balkonfenster aus sah das Ganze so aus:

Viele sterzelnde Bienen auf dem Flugbrett! Es war sehr windig, und nach einer halben Stunde war der Spuk auch wieder vorbei. Ich vermutete damals, dass die Sterzlerinnen einfach den Jungbienen den Weg zurück in die Kiste weisen wollten, denn die wurden bei ihren Flugübungen ganz schön herumgeblasen. Im Nachhinein betrachtet könnten sie aber auch in Erwartung der Heimkehr ihrer Jungkönigin vom Hochzeitsflug gewesen sein… Wir werden es nie erfahren! 😉

Höchste Eisenbahn…

… wurde es für die Ameisensäurebehandlung gegen Varroamilben, die ich am Mittwoch nun endlich begonnen habe. Bei der letzten Honigernte am 04. August musste ich mit großem Entsetzen im gelben Volk ein paar Milben auf den ganz jungen Bienen herumkrabbelnd zur Kenntnis nehmen… Leider war es aufgrund der anhaltenden Hitzewelle aber vorher einfach nicht möglich, die Behandlung zu beginnen. Bis auf das bereits einmal behandelte bunte Balkonvolk habe ich alle Völker mit den Aufsätzen versehen, die sich bereits letztes Jahr bewährt haben. Ein wenig habe ich sie noch modifiziert:

Unten wurde noch ein Rahmen angebracht, damit sie nicht mehr verrutschen können und besser abschließen, und das Gitter wurde innen von unten angenagelt:

Somit haben die Bienen nun keinen Zugang zu der eigentlichen Behandlungsapparatur, dem Nassenheider Verdunster (professional). Da es am Mittwoch entgegen der ursprünglichen Prognose immer noch sehr heiß war, habe ich zunächst nur den kleinen Docht benutzt, und am nächsten Tag, als dann die Abkühlung samt langersehntem Regen endlich kam, gegen den großen ausgetauscht. Die Verdunstung betrug nach 24 Stunden recht genau 25ml in allen vier Kisten, morgen kontrolliere ich noch einmal.

Abends saßen bei den folgenden Tagen mal ein paar Bienen außen am Flugloch, aber es war bislang kein übermäßiges Ventilieren zu beobachten. Ich hoffe sehr, dass sie die Behandlung wieder gut vertragen…

Beim grünen Volk musste ich vor der Behandlung noch 5 Liter auf die Schnelle einfüttern, weil die im Gegensatz zu allen anderen Völkern kurz vor dem Verhungern waren. Da hat sich wohl doch die lange Absenz einer Königin samt geregeltem Stochbetrieb bemerkbar gemacht. Die Brutbretter der Neuen sehen allerdings wirklich vielversprechend aus.

Sehr zur Freude der heuer wirklich zahlreichen Wespen ist der Drohnenrauswurf auch bei allen Völkern voll im Gange bzw. sogar schon abgeschlossen. Das reinste Gemetzel, was die Gelbschwarzen da um die Beuten veranstalten! In diesem Jahr sind wirklich sehr viele Wespen unterwegs, ihnen scheint das warme, trockene Wetter hier zu bekommen.

Selbiges habe ich auch noch genutzt! Ein paar alte Brutwaben wurden dank der Hitze im Sonnenwachsschmelzer eingeschmolzen – und zwar in Rekordzeit (nur eine gute halbe Stunde!):

Übrig bleibt oben nur ein „Skelett“ aus Puppenhäutchen, das wachst landet unten im Auffangbehälter. Man muss nur beim Reinigen des Behälters und Entnehmen des Wachses nur echt flott sein – denn der Geruch zieht Bienen und Wespen mehr als rasant an…

Leise rieselt…

… die Milbe. Die zwei Wochen Behandlung waren am Freitag um, wegen Schietwetter konnte ich aber erst am gestrigen Samstag die Bienen von den Verdunstern befreien und die Diagnoseböden entnehmen. Die Ergebnisse entsprachen durchaus den Prognosen (basierend auf der dreitägigen Kontrolle des natürlichen Milbentotfalls).

Gelbes Volk:

Es war etwas ausgeräumte Brut zu sehen, aber insgesamt erfreulich wenig Milben!

Grünes Volk: (ich frage mich wie sie den Strohhalm da so reinbekommen haben…)

Ebenfalls tote Brut, und insgesamt viel mehr Gemüll.

Bei genauerer Betrachtung etwas mehr Milben als bei den Gelben, aber alles noch in Maßen. Dafür Unmengen an zerknabberten Brutzelldeckeln und echt viele Fühler?

Und dann zu meinem aktuellen Sorgenkind, dem blauen Volk:

Hier hat mich fast der Schlag getroffen, denn man sieht vor lauter Milben den Boden fast nicht mehr… 😦

Auch hier tote Brut (aufgrund des schlechten Wetters der letzten Tage konnten die Bienen diese nicht hinaus bringen), und man konnte viele verkrüppelte Bienen erkennen:

Die schiere Masse der Milben war echt schrecklich anzusehen:


Hoffentlich kann sich dieses Volk nochmal irgendwie wieder erholen… Auf jeden Fall werde ich wohl nochmal eine zweite Ameisensäurebehandlung im September machen.

Was mir trotz der prekären Lage ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte, war die „Nachricht“, die mir meine blauen Damen mit Propolis ins Gitter unter dem Verdunster geschrieben haben: 🙂

Ich möchte ja nicht wissen, was sie da geschrieben haben 😉

Heute haben Tobi und ich dann noch in allen drei Beuten eine Durchsicht gemacht. Wir konnten in allen drei Beuten zwar keine Königin sehen und auch keine Maden, aber Stifte. Bei blau und gelb nur sehr wenige, bei grün etwas mehr. Offensichtlich sind alle drei Königinnen aus der Brut gegangen und haben gestern erst wieder angefangen. Ich vermute das lag an der erhöhten Verdunstungsrate aufgrund der zwischenzeitlich immer wieder hohen Temperaturen.

 

… und es lief suboptimal. Zunächst war die Verdunstungsrate ja innerhalb der vorgegebenen Parameter geblieben. Als ich am Montag wieder kontrollierte, waren die Verdunster in beiden Beuten leer! Es war also zuviel in zu kurzer Zeit verdunstet trotz des kleinstmöglichen Dochts. Das erklärt natürlich die toten Bienen, die ich beobachten konnte. Es waren jetzt keine Unmengen, aber deutlich mehr als normal. Auch scheint die Brut betroffen worden zu sein, denn es wurden auch tote Larven aus der Beute geworfen. Das Bild ist leider total unscharf, aber ich hatte Imkerbluse und Lederhandschuhe an und konnte überhaupt nicht erkennen, ob die Kamera richtig fokussiert hatte. Auf jeden Fall sind die toten Bienen zu erkennen. Normalerweise liegen da maximal ein bis zwei Tiere… 😦

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Da die ganze Tortur aber womöglich umsonst war, wenn ich den minimalen Behandlungszeitraum von 10-12 Tagen nicht einhalte, habe ich nochmal Ameisensäure nachgefüllt. Am Wetter kann die zu schnelle Verdunstung eigentlich nicht gelegen haben. Es waren zwar zwischendrin mal ein oder zwei heiße Tage (und die nicht mal am Stück), aber überwiegend war es feucht und kühl. Unsere Damen haben die Verdunstung wohl durch starkes Ventilieren so angetrieben. Das war ja auch zu beobachten – sobald es etwas wärmer und trocken war, hing eine ganze Meute draußen um das Flugloch und föhnte kräftig um den Säuredunst aus der Beute zu bekommen.

Die gute Nachricht ist: In beiden Beuten waren Stifte zu sehen, die Königinnen haben wohl beide die Behandlung unbeschadet überstanden und sind auch nicht aus der Eiablage gegangen. Heute ist Tag 9 der Behandlung, ich denke bis Freitag lasse ich die Verdunster noch drin, und dann muss es gut sein. Ich ärgere mich schon ein wenig, dass ich keinen Diagnoseboden habe. Es wäre schon schon interessant gewesen zu wissen, wie stark der Befall gewesen war und viele Varroen tatsächlich abgefallen sind… Nächstes Mal!

Das blaue Volk hat in der Zwischenzeit auch bei der Zerstörung des Verdunster-Vlieses ganze Arbeit geleistet:

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Notiz an mich selbst: Reißnägel sind nicht geeignet, um den Verdunster auf dem Rähmchen zu befestigen – die Säure zerstört sie sehr schnell. Nächstes Mal also Edelstahlschräubchen…

Ich bin echt froh, wenn wir die Behandlung am Freitag heil überstanden haben!

Kampf der Varroa!

Am Montagnachmittag habe ich mit der Behandlung gegen die Varroamilbe in beiden Beuten begonnen. Ich benutze dazu 60%ige Ameisensäure und den Nassenheider Verdunster. Ein wenig Bastelarbeit war vorab nötig: zum einen wurde der Verdunster in ein leeres Rähmchen montiert, zum anderen habe ich mühsam versucht einen Diagnoseboden herzustellen. Erst splitterten die doofen Kunststoffplatten beim Sägen dauernd, und dann passte zu allem Überfluss das fertige Ding nicht in die Beute, weil es einfach 2mm zu lang war… Was habe ich mich da geärgert! Naja, ab in die Tonne damit und ohne Diagnoseboden die Behandlung begonnen. Dazu werden 200ml Ameisensäure in den Verdunster eingefüllt, die dann über ca. 2 Wochen mittels eines Dochts auf ein Vliestuch tropfen und dann verdunsten sollen.

Heute habe ich nach 2 Tagen die bereits verdunstete Menge kontrolliert.

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Es sind in beiden Beuten knapp 20ml pro Tag und somit im Rahmen. Soweit so gut. Die Bienen scheinen die Behandlung auch einigermaßen gut zu vertragen. Gestern war es sehr ruhig an den Fluglöchern, das Wetter war aber auch eher nicht so prickelnd. Heute dagegen ist es sommerlich warm bei leichtem Wind, und es sitzen deutlich mehr Bienen als sonst draußen und fächeln. Es lagen auch ein paar mehr tote Bienen als sonst um die Beute, aber nur etwa eine Handvoll. In zunehmendem Maße werden nun auch beim grünen Volk die Drohnen aus der Beute gedrängt und abgestochen…

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In der blauen Beute lagen gestern Abend auch einige tote Milben am Boden, bei den grünen waren es eher wenige. Tja, da wäre jetzt ein Diagnoseboden für eine quantitative Analyse schön… 😦

Morgen soll es ziemlich heiß werden, da werde ich die Kästen sicherheitshalber wieder beschatten.

21!

Noch ein kleiner Nachtrag zur Varroa-Prophylaxe in der blauen Einraumbeute:

Wie schon bei den grünen Kolleginnen (Drohnen haben wir so gut wie keine mehr) habe ich am späten Abend einen Tag nach der Behandlung einmal den Boden der Beute durch die Inspektionsklappe abgefegt und das Gemüll in einer Wanne zur Analyse gesammelt. Ich fand nur 21 tote Varroen – erfreulich wenig für den großen Schwarm und im Vergleich mit dem grünen Volk (93 nach einem Tag)!

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Ich habe am Abend noch einmal den Boden der Beute ausgefegt, und noch einmal 67 Varroamilben im Gemüll gefunden. Das macht dann summa summarum 160 Vertreter des neuen Staatsfeindes No. 1 in unserem Garten. Und liebe Nacktschnecken, das heißt jetzt nicht, dass ich euch aus den Augen verlieren werde!

Ich bin gespannt, ob morgen auch noch mal so viele Milben am Boden liegen, oder ob der Effekt nur am ersten Tag nach der Behandlung zu bemerken ist. Auf jeden Fall bin ich ganz froh, dass es jetzt schon mal 160 weniger sind.

Varroa-Prophylaxe

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich zur prophylaktischen Oxalsäurebehandlung gegen Varroamilben entschieden.

Da es sich um einen vorweggenommenen Schwarm handelt, war sicher beim Einlogieren die ein oder andere Milbe als blinder Passagier dabei. Am ersten Morgen nach dem Einschlagen habe ich außerhalb der Beute eine verklammte Biene mit verkrüppelten Flügeln und einer Milbe huckepack gesehen (diese Biene habe ich dann umgehend von der Garage geschnippt) 😦

Auch wenn es in Deutschland (noch) nicht zugelassen ist, habe ich mich für das Sprühverfahren entschieden. Sowohl Wirkungsgrad als auch Bienenverträglichkeit erschienen mit akzeptabel, und auch der Hersteller meiner Einraumbeuten (Mellifera) weist auf diese Behandlungsmöglichkeit hin. Heute am 9. Tag (vor der Verdeckelung der neuen Brut) habe ich bei bewölktem Himmel mit gelegentlich ein paar Regentröpfchen und etwa 20°C Walburgas Volk behandelt. Nach dem Ansetzen der Oxalsäurelösung und dem Ausmessen, wieviel Flüssigkeit bei einem Pumpstoß versprüht wird, ging es auf die Garage. Ganz brav war ich selbst mit Atemschutz, langer Bekleidung, Handschuhen und Schutzbrille ausgerüstet. Hoffentlich hat mich keiner der Nachbarn da oben herum turnen gesehen!

Die Flugaktivität war eher mäßig, dafür bot sich ein erfreulicher Anblick beim Öffnen der Beute:

 

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Die Bienen waren sehr ruhig, so gut wie keine flogen auf, auch nicht als ich die Rähmchen bewegte.

Vier der fünf Rähmchen sind schon zu gut einem Drittel bebaut, das fünfte noch etwas weniger. Sehr viel Honig und Pollen war zu sehen. Leider kam ich nicht in den Genuss des wunderbaren Dufts, weil ich die dämliche Atemschutzmaske trug…

 

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Rähmchen No. 1 nach dem Besprühen – die Bienen blieben sehr ruhig sitzen und begannen umgehend, sich zu putzen:

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No. 3 mit herrlich frischen weißen Waben:

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Ich hoffe mit der Behandlung das Volk nun weitgehend milbenfrei bekommen zu haben…

Eine neue Pollenfarbe habe ich auch heute wieder gesehen – ein schönes Himbeerrot! Das dürfte von einer der blühenden Ross-kastanien in unserer Straße stammen. Leider hatte ich die Kamera gerade nicht zur Hand – aber es dürfte auch nicht die letzte Sichtung sein 😉