Tag Archive: Winter


Wie im letzten Post schon angekündigt, habe ich am Mittwoch noch schnell in die Beuten geschaut. Bei knapp 15°C herrschte reges Treiben am Flugloch. Neben den sich einfliegenden Jungbienen waren sehr viele pollenbeladene Sammlerinnen zu sehen, was für mich auf vorhandene Brut hindeutet.

Ich wollte einfach sicher gehen, dass alle drei Völker noch ausreichend Futtervorräte hatten, denn für die kommende Zeit waren tatsächlich mal winterartige Zustände vorhergesagt. So ganz glauben konnte ich das ja noch nicht.

In allen drei Beuten bot sich beim Kontrollquickie ein ähnliches Bild:

  • emsiger Betrieb auch in den Beuten
  • Futtervorräte überall noch ausreichend (zumindest mal für die nächste Zeit)
  • Brut vorhanden (kein Bild dazu, weil ich die Kisten so schnell wie möglich wieder zu haben wollte, aber mit Taschenlampeneinsatz konnte man jeweils einen nicht ganz handtellergroßen Brutbereich ausmachen).
  • nur wenige tote Bienen auf dem Beutenboden


Zugegebenermaßen war ich danach sehr beruhigt. Als Anfänger fehlt einem ja schon noch die Erfahrung, was so ein komischer Winter für Auswirkungen für die Bienen hat, aber soweit sieht es erstmal gut aus. Nachträglich sei dann noch hinzugefügt, dass die Wetterfrösche tatsächlich Recht hatten – kurz nach meiner Kontrolle kamen die ersten Wolken, und seitdem ist verhältnismäßig kalt (Minustemperaturen!) und es kam auch einiges an Schneeregen, Graupel und sogar Schnee herunter (winterlich weiß ist es noch lange nicht, eher angezuckert…)

Heuer ist bislang der Unwinter meines Lebens. Immerhin gelang es mir, den zweitägigen Winter kurz vor dem Jahreswechsel bildlich festzuhalten:

Es ist wirklich zum Mäusemelken, hier herrschen so häufig Frühlingstemperaturen um die 15 Grad, so gut wie kein Schnee, und Mitte Januar Flugbetrieb an den Beuten wie sonst im März.

 

Zugegebenermaßen freut es mich ja schon, dass bei allen drei Völkern soviel los ist, denn immerhin leben sie somit noch. Aber ich mache mir auch Sorgen, ob sich die ungewöhnlich vielen Flugstunden mitten im Winter nicht negativ auswirken werden. Denn wer fliegt, verbraucht Energie. Und wenn dann die Vorräte zur Neige gehen, und draußen keine Nektarquellen zu finden sind, ist das ein Problem… Alle drei Völker tragen reichlich Pollen ein. An Nachbars Haselstrauch geht bei Sonnenschein voll die Post ab – der ganze Strauch scheint zu summen. Auch in der näheren Umgebung blühen einige Haselsträucher – sehr zu Tobis Leidwesen, der darauf allergisch ist. Immerhin, je mehr unsere Bienen davon einsammeln, desto weniger wird durch die Luft gewirbelt! 😉

 

Bei uns im Garten blühen momentan vor allem Schneeglöckchen (schon seit vor Weihnachten…) und Christrosen – letztere werden auch gut von die Bienen angeflogen:

 

Hier noch ein Schnappschuss von einer fleissigen Sammlerin, die vollbeladen eine kurze Verschnaufpause eingelegt hat:

Da ich von so vielen Imkern höre, dass sie jetzt noch einmal nachfüttern mussten bzw. denen schon Völker verhungert sind, werde ich heute Mittag doch noch einen kurzen Blick in die Beuten werfen, ob alle unsere drei Völker noch ausreichend Vorräte für die nächsten Wochen haben. Heute wird für die nächsten zwei Wochen vermutlich erst einmal der letzte warme und sonnige Tag sein und ich wäre gerne auf der sicheren Seite. Lieber eine kurze Störung, als dann am Ende des Nicht-Winters verhungert…

 

Endlich Schnee!

Ein ganz kurzes Update nach dem Winter-Einbruch! So sah es auf der Garage vor einer Woche aus:

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Um das blaue Volk mache ich mir immer mehr Sorgen, der Totenfall ist enorm 😦 Hier ein Bild von der Wartungsklappe hinten aufgenommen:

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Bei den grünen Damen sieht es viel besser aus, ich denke hier liegt die Anzahl eher im normalen Bereicht:

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Die Rähmchen sind inzwischen gedrahtet (ich hoffe ich habe das richtig gemacht…), Beute No. 3 geht laut Mellifera in der KW 4 zu uns auf die Reise. Jetzt müssen wir mal überlegen, was für eine Farbe sie bekommen soll! Schwere Entscheidung 😉

Winter is coming :)

Zumindest ist schon mal der erste Frost bei uns angekommen und hat sich in der Nacht auf Freitag auf der Garage ein wenig künstlerisch betätigt:

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Ich wünschte ich hätte noch Zeit gehabt das Makro zu holen für ein paar detailliertere Bilder, aber die Sonne war schon im Anmarsch und dann war der weiße Zauber auch ganz schnell wieder weg.

Apropos weg – oder besser gesagt nicht weg – wie man sehen kann, sind die gelb-schwarzen Honigdiebe leider immer noch unterwegs. Die halten sich heuer echt hartnäckig!

Inzwischen habe ich die Fluglöcher mit Mäuseschutzgittern versehen, damit wenigstens die draußen bleiben müssen.

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Außerdem haben die Kinder und ich noch zwei zusätzliche „Dächer“ gebastelt – Holzplatten in Dachpappe eingepackt und mit Gummiseilen gesichert. So bleiben die Beuten außen hoffentlich etwas trockener und es regnet nicht ins Flugloch hinein.

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Gestern fiel der erste Schneeregen, heute auch wieder einige dicke Flocken. So langsam geht es auf Winter zu. Gegen fünf Uhr ist es auch schon total duster da draußen. Ich hoffe unsere Damen haben es kuschlig warm und gemütlich in ihren Behausungen!

 

Es weihnachtet sehr!

Auch wenn das Wetter draußen alles andere als weihnachtlich ist, geht es so langsam aber sicher auf Weihnachten zu. Es gibt davor noch viel am Brenner und Ofen zu tun, etliche kleine Auftragsarbeiten müssen noch erledigt werden und das ein oder andere Geschenk möchte ich auch noch anfertigen.

In den letzten beiden Wochen war ich vor allem mit den Adventskalendern für Kinder, Mann und Mama beschäftigt gewesen. Sogar unser Hund hat heuer einen bekommen – allerdings habe ich da einen fertig gefüllten gekauft. Nichtsdestotrotz freut sich Moya morgens riesig, wenn ich ihr ein Türchen öffne und die entsprechenden Kekse reiche…

Hier noch wenigstens ein Bild, eine Nikolausperle  für den Adventskalender meiner Mama. Das gute Stück hat mich echt Nerven gekostet, weil ich richtig viele Anläufe brauchte, bis sie endlich ohne Risse aus dem Ofen kam. Für meine Verhältnisse ist sie auch ganz schön lang, in etwa wie mein kleiner Finger… Ständig hatte ich irgendwo Risse, weil das präzise Auftragen der Dekoration einfach zu lange gedauert hat. Na ja, man darf einfach nicht aufgeben! (Und man sollte auch mit solchen Experimenten nicht erst drei Tage vor Nikolaus anfangen!!!)

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Ich wünsche Euch allen eine schöne restliche Adventszeit – lasst Euch von der allgemeinen Hektik vor den Feiertagen einfach nicht einstecken!

Liebe Grüße

Moni

Schneeflöckchen!

Na ja, es war eher ein graupeliger Eisregen, aber sehr zur großen Freude unserer Kinder war es heute morgen endlich ein klein wenig weiß im Garten. Und zu meiner Freude auch noch sonnig, wenn auch kalt. In den letzten Wochen war am Brenner sehr viel Herumfeilen an altbekannten Techniken angesagt, daher gibt es da wenig zu zeigen. Noch nicht! 🙂

Dafür habe ich den Fusingofen mal wieder angeworfen und ein paar Schneeflocken gefused (dieses Wort sieht irgendwie doof aus!). Die Schneeflocken liegen auch schon seit dem Kindergartenmarkt in den Startlöchern, ich wollte sie nur einfach nicht vor buntem Herbstlaub fotografieren. So ganz glücklich bin ich mit der Aufnahme immer noch nicht, aber da ich schon ermahnt wurde, hier endlich mal wieder was zu zeigen – voilá, mein Beitrag zur weißen Pracht:

(„wolla“ übrigens Leonies neues Lieblingswort beim Aufdecken von Memorykarten, Sich-selbst-im-Auto-Anschnallen, Tischdecken, Umblättern in Büchern, Reichen von Gegenständen, etc.).

Schneeflöckchen

 

 

Rekordzeiten am Brenner!

In den letzten beiden Wochen habe ich so viel am Brenner gearbeitet wie noch nie zuvor. Die Erfolgskurve habe ich schon deutlich bemerkt, runde Perlen wurden schon viel leichter richtig schön rund, die Stringerdeko landete annähernd dort, wo ich sie haben wollte, die Silbergläser benahmen sich sehr artig, und das gefürchtete Knacken beim Arbeiten (Perle gerissen weil nicht ordentlich warm gehalten) konnte ich fast gänzlich vermeiden. Freu!       Am Donnerstag ging dann das Gas während einer richtig dicken Perle aus und ich musste meine dritte Gasflasche anzapfen – dank Ofen blieb aber die Perle heil…

Die Kinder waren überwiegend sehr brav und haben sich viel gemeinsam selbst beschäftigt.  Natürlich wurden immer wieder gerne Exkursionen an meinen Arbeitsplatz unternommen, Junior brennt ja schon auf seine erste Lehrstunde. Na ja, die Betonung liegt auf überwiegend – es gab einen kleinen Vorfall mit Tochter/Nagellack : Bettüberzug/Kleid 5:0… Während der große Bruder seelenruhig daneben saß und illegaler weise mit meinem iPad spielte…  Erwischt habe ich die beiden im Elternschlafzimmer, ich hatte gerade eine Hand voller Gummibärchen zur Belohnung dabei, weil sie ja sooo brav und leise gespielt hatten. Natürlich gab es eine ordentliche Standpauke, und da ich richtig sauer war, habe ich mir dann vor recht ungläubigen Kindern die Gummibärchen selber rein gedonnert!

Die vielen Sitzungen am Brenner haben die Produktion für den Kindergarten-Herbstmarkt gut voran getrieben. Hier noch ein paar Bilder zu den Ergebnissen:

Eine kleine Schar an Engeln, Pinguinen und Schneemännern:

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DSC04737Pferdchen und Einhorn:

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So langsam steigt die Spannung auf den ersten Markt!

Liebe Grüße

Moni