Tag Archive: Frühling


Was für ein Frühling! Tagelang herrlichster Sonnenschein mit Temperaturen knapp unter 30°C – das ist schon verrückt. Und es blüht überall und alles gleichzeitig. Bei uns im Garten ist die Zierkirsche durch, dafür blühen Kirsche, Zierapfel, Pfirsich, Mirabelle, Birne, Nashi, Apfel und die Beerensträucher wie wahnsinnig… Man hat fast das Gefühl, sie versuchen die erfrorene Blüte des letzten Jahres wieder reinzuholen.

Mitten im Ort in anderthalb Kilometer Entfernung blüht ein großes Rapsfeld, und die Kastanien in unserer Straße stehen auch schon in den Startlöchern. Unsere Bienen können daher momentan aus dem vollen schöpfen. Hier ein paar Impressionen:

Die Mirabelle – hoffentlich gibt es heuer endlich mal wieder Früchte!

Der Fremontodendon ist auch bei den Hummeln sehr beliebt:

Unsere Zierkirsche in voller Pracht – da summt es immer unglaublich drin!

 

Besuch auf der Birne:

Auch von den Zwiebelpflanzen wird gesammelt (Sternhyazinthe bzw. Schneeglanz):

Diesem Bäumchen (Zierpfirsich Prunus persica „Taoflora Red“) konnte ich beim letzten Pflanzenkauf nicht widerstehen, weil er schon im Gartencenter voller Bienen war:

Wildbiene und Tagpfauenauge am Pfirsichbäumchen:

Da so viel auf einmal blüht, bemerkt man im Garten gar nicht, dass wir selbst Bienenvölker haben, weil sich die Sammlerinnen überall verteilen. Auch in den Nachbargärten stehen sehr viele Obst und Zierobstbäume. Wo man unsere Bienen aber in großer Anzahl antrifft, ist am Teich. Hier sammeln sie am Ufer im nassen Moos Wasser, das für die Aufzucht der Brut und zur Klimatisierung des Stocks benötigt wird:

 

 

Explosion in 3, 2, 1!

Hier geht es inzwischen richtig rund. Die Natur hat sich dank der angenehmen Temperaturen seit Ostern geradezu rasant entwickelt – und diese Entwicklung scheint sich in den Bienenvölkern noch zu verstärken. Hier auf Höhe München blühen schon seit einiger Zeit die Kornelkirschen und nun endlich auch die Weiden:

(aufgenommen am Krötenweiher an der A96, zu dem wir einen kleinen Radlausflug mit Freunden gemacht haben – daraufhin wurde dann vom angesammelten Honiggeld eine Kornelkirsche für den Garten angeschafft, die demnächst die Forsythie ersetzen wird)

Im Anflug auf unsere kleine Mini-Hängekätzchenweide (ein Mitleidskauf – die gab es verblüht beim Gartencenter meines Vertrauens letztes Jahr für 3€).

In den Völkern gibt es auch sehr viel zu beobachten:

Die ersten Drohnen krabbeln herum:

Die Pollensammlerinnen stauen sich geradezu an den Fluglöchern, ihre fette Beute stapelt sich in den Zellen rund um die Brutbereiche:

Am Teich wird emsig Wasser gesammelt und der erste Nektar wird eingetragen. Die Waben glitzern wundervoll im Sonnenlicht:

Das grüne Volk ist schon sehr stark, ich habe ihnen inzwischen wieder 2 ausgebaute und ein leeres Rähmchen dazugehängt, weil die fleissige Königin das Brutnest schon auf 6 Waben vergrößert hatte (und zwar jeweils großflächig) und meinem Gefühl nach mehr Platzbedarf für die Einlagerung von Vorräten gebraucht wird. Jede noch so kleine Lücke wird vollgestopft…

Ähnlichen Lage war im gelben Volk vorzufinden, die blauen sind noch etwas hinterher, ziehen aber gerade nach. Große Flächen der Waben sind mit verdeckelter Brut besetzt, die Völker werden in den nächsten Tagen explodieren.

Neben der Erweiterung habe ich die Böden der Beuten einmal vorsichtig ausgefegt – bei den Grünen (siehe unten) lagen hauptsächlich Pollenkugeln und Unmengen an Wachsbröseln auf dem Boden, bei den Blauen immer noch sehr viele tote Bienen. Aufräumen ist nicht deren Kernkompetenz… Um die aktuelle Varroasituation einschätzen zu können, habe ich die Diagnoseböden eingelegt.

Auf der Garage wurde auch kräftig nachgepflanzt, da einige Kräuter abgestorben waren. Im letzten Sommer hat eine der Hitzephasen einige dahingerafft… 😦 Neben den bewährten Thymianarten habe ich ein paar Ysop-Stauden gepflanzt und einige Steinquendel, die mir eine Bekannte empfohlen hat. Ich bin schon gespannt, wie die werden. Aber leider ist Undank aller Welten Lohn – beim Einbuddeln ist mir unbemerkt eine Biene ins Hosenbein gekrabbelt und hat mich dann nach getaner Arbeit in die Kniekehle gestochen…

Im blauen Volk fiel mir eine Pollensammlerin mit blauem Pollen auf (wie passend!) – vermutlich von den vielen Blausternen hier im Garten:

Und sie bauen die ersten Spielnäpfchen – die Vorbereitung auf die Schwarmsaison läuft! (Interessanterweise auch bei den blauen Bienen, die eigentlich am wenigsten weit in der Entwicklung sind…)

Es ist momentan eine wahre Freude, die Bienen vor dem Flugloch zuzusehen.Wer das mal live sehen möchte, darf uns gerne mal besuchen! Wir freuen uns auch wirklich sehr, dass alle drei Völker den Winter so gut überstanden haben – da fällt einem ein großer Stein vom Herzen. Beim Ausflug in den Wildpark Poing letzte Woche fanden wir ein eher trauriges Bild vor – von den 5 Beuten war an einem schwache Aktivität zu sehen (und das bei über 20°C und Sonnenschein), an einem weiteren krabbelten noch vereinzelt Bienen heraus, und drei schienen komplett tot… 😦 Keine gute Quote! Ich fand die Aufstellung direkt am Ufer aufs Wasser ausgerichtet auch eher unglücklich. Ich möchte nicht wissen, wie viele Sammlerinnen da vollbeladen und erschöpft ins Wasser abstürzen…

 

Lebenszeichen!

Nach fast drei Wochen tiefstem Winter mit Dauerfrost (nachts gut unter -10°C) und viel Wind war heute der erste Frühlingshauch zu spüren. Sonne pur und tagsüber gute +10°C – hurra!

Schon beim Frühstück am späten Vormittag waren die ersten vereinzelten Bienen zu sehen – endlich wieder ein Lebenszeichen! Um elf Uhr war dann schon richtig viel los – nur bei den Grünen kamen nur ganz wenige Bienen aus der Beute:

Ein kurzer Kontrollblick durch die Wartungsklappe hinten ergab folgendes Bild:

Dafür, dass 3 Wochen absolut gar kein Flugverkehr möglich war, hielt sich der Totenfall noch in Grenzen. (Auch wenn ich auf den ersten Blick immer noch denke „Oh, Gott – sind das viele!“ Nach ein wenig Abwarten kamen das grüne Volk dann auch noch in Fahrt, sehr zu meiner Beruhigung.

So schön, wenn es wieder summt und brummt!

Die Folgen des eifrigen Reinigungsflugs waren dann überall im Garten zu sehen – eine ganz neue Dimension von „Don’t eat yellow snow!“ Ich hoffe von den Nachbarn hatte niemand Wäsche aufgehängt!

Der Frühjahrsputz in den Beuten war heute dann wohl auch schon in vollem Gange. Ich habe heute Abend noch schnell die Mäusegitter abmontiert, da sich innen davor schon eine ganze Berge toter Bienen aufgetürmt hatten:

 

Wenn es noch ein klein wenig wärmer ist, werde ich die erste Frühjahrsdurchsicht machen, vor allem um den Futtervorrat zu kontrollieren. Jetzt kommt ja dann die gefährliche Phase, in der die meisten Völker verhungern. Das kalte Wetter der letzten Wochen bei bereits vorhandener Brut hat den Völkern sicher eine Menge Vorräte gekostet und noch ist ja nicht wirklich viel zum Sammeln vorhanden.

 

Genauer gesagt: Ende November! Die letzten drei Tage war es ungewöhnlich warm hier, so dass ganz schön viel Betrieb an den Beuten herrschte. So wird das eher nichts mit einem brutfreien Zeitraum vor der Wintersonnwende! Noch vor einer guten Woche hatte ich nach den ersten Nachtfröste die Mäusegitter angebracht.  Ich kam mir geradezu albern vor, als ich gestern im T-Shirt bei 18°C die Winterdächer auf allen drei Stöcken angebracht habe…

Hier ein paar Impressionen von unseren Völkern:

Munteres Einfliegen bei den Gelben:


Die Grünen trugen fleissig Pollen ein (der gelbe müsste Ackersenf sein, der violette von Phacelia):

Es wurde auch gleich die Gelegenheit zu Reinigungsflügen genutzt und die gute Stube vom Totenfall befreit:

Das Ganze noch in Bewegung:

Fürs Wochenende sollen die Temperaturen wieder sinken – hoffentlich können die Bienen dann auch langsam zur Ruhe kommen…

Die letzten Tage war es hier nachts wieder zapfig kalt, und tagsüber vereitelte ein frischer Ostwind meine Frühjahrsdurchsicht bei unserem blauen Volk. Aber heute war es endlich soweit!

Und was soll ich sagen, es war die reinste Freude! Die Bienen waren sowas von ruhig und gelassen – es war total entspannend.

So sah es von oben aus:

Es war auch etwas Kondenswasser und Schimmel am Stroh vorhanden, daher habe ich auch hier die Lüftungsklappe geöffnet.

Das Volk sitzt momentan auf neun Waben, davon sind fünf bebrütet.

Hier einige Bilder der Waben, beginnend an der Beutenwandseite:

Es ist noch reichlich Futter vorhanden und viel Pollen eingelagert:

Und Diana I. brütet sehr fleissig – hier kann man schön das spiralförmige Muster erkennen, das die Königin bei der Eiablage erzeugt:

Hier ein paar ganz junge Arbeiterinnen (die mit dem pelzigen Kopf und „hellblondem“ Rückenschild)

Hier habe ich eigentlich versucht, die jungen Arbeiterinnen zu fotografieren (was mit dem Handy ein reines Glücksspiel ist, wenn es so hell und sonnig ist wie heute) – und dabei gelang dieser Schnappschuss von einer Pollensammlerin, die (meiner Vermutung nach) gerade von einer der Stockbienen gefüttert wird.

Diana ließ sich auch blicken – prächtig sieht sie aus!

Ein paar ungewöhnliche Besucher habe ich auch gesehen – hier irgendeine Bienenart (Sandbiene?), die aber winzig klein im Vergleich zu unseren war:

Hier ein kleiner Honigdieb – eine Wildbiene. Sie wurde zwar von einigen Stockbienen beäugt und „betatscht“, aber nicht wirklich ernsthaft vertrieben.

Hier wächst gerade der erste und bislang einzige Drohn heran:

Einige Waben waren schon ganz gut besetzt – und mit der vielen Brut wird das Volk demnächst einen gewaltigen Schub machen.

Um das Brutnest herum sind überall die Pollenvorräte gut aufgestockt:

Und der erste frische Honig glitzerte auch schon in den Waben!

Mit dem ersten Erweitern warte ich jetzt noch ein paar Tage, da ja noch genug Platz vorhanden ist. Ich bin schon gespannt auf die anstehende Bevölkerungsexplosion. Die vielen Krokusse im Garten sind leider langsam am verblühen, dafür hat heute unsere Zierkirsche im Garten auch die ersten Blüten geöffnet. Leonie und ich waren heute im Gartencenter – eigentlich wollten wir nur eine Johannisbeere und einen schönen großen neuen Rosmarin kaufen, da unser alter den strengen Winter leider nicht überstanden hat. Rosmarin gab es leider nur in der Version Duftpflanze – nicht zum Verzehr geeignet (sprich mit giftigem Zeugs gespritzt), und sowas wollten wir natürlich nicht. Dafür haben wir einige andere Pflanzen erstanden 🙂 Gut, dass wir mit dem Multivan dort waren 😉 Der erste Baum wurde gleich noch eingebuddelt, aber dazu später mehr…

Frühlingsbeginn!

Heute kurz vor Mittag war so richtig viel Betrieb vor den Fluglöchern! Unmengen an Pollensammlerinnen trafen auf eine ganze Horde junger Bienen, die sich einflogen, und entsprechend groß war das Verkehrsaufkommen am Flugloch. Irgendwie purzelten sie alle irgendwie nur noch so rein, raus und durcheinander – zumindest für mein Auge 😉

Hier ein paar Impressionen:

 

Ich wünsche Euch allen einen schönen Frühlingsbeginn!

Durstig!

Frisch zurück aus dem Urlaub (er war nicht ganz bienenlos, es gab herrlichen Wabenhonig am Frühstücksbuffet und am Donnerstag flogen tatsächlich die ersten Bienen am Fuß der Zugspitze bei herrlichstem Sonnenwetter auf der Terasse herum) war ich sehr gespannt, was im Garten in der Woche voran gegangen ist und wie es unseren Bienen geht. Am Samstag war es zwar recht warm (20°C) aber auch sehr stürmisch, und es war ganz schön was los auf der Garage. Nachdem dann bis heute Mittag die Wäscheberge einigermaßen bezwungen, so dass ich mich ein Weilchen vors Flugloch setzen konnte und im Garten herumscharwenzelte…

Überall fielen mir Bienen bei der Wassersuche auf! Am Teich summte es fast wie vor den Fluglöchern. Ganz viele Bienen nutzten das feuchte Moos am Teichrand um Wasser aufzunehmen:

 

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Aber auch auf dem Magersubstrat auf der Garage waren sie überall am suchen und sammeln:

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Leider war der Wind auch heute noch bisweilen ganz schön böig, daher landeten etliche Bienen im Teich. Natürlich fischte ich sie da wieder raus, und bugsierte sie zum „Trocknen“ auf die Steine in der Sonne.

 

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Die meisten rappelten sich auch wieder auf – auch wenn sie frisch gerettet schon ziemlich tot aussahen. Immer wieder erstaunlich, wie zäh die Kleinen sind! Unsere Kinder übernahmen dann den Wasserwachtjob mit Feuereifer und erstaunlicher Ausdauer. Da die meisten Steine am Teich inzwischen im Schatten lagen, wurde das Lazarett mitten in die Sonne verlegt. Natürlich wurde ich über den erfolgreichen Abflug einer jeden einzelnen Biene detailliert informiert 😉

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Inzwischen improvisierte ich noch eine kleine Bienentränke auf der Garage, die auch sehr schnell von der ersten Biene besucht wurde.

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Als die Sonne eine gute halbe Stunde voll schien, war auch schöner Polleneintrag zu beobachten:

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Und die Pollenquellen samt Abnehmerinnen im Garten waren auch schon zu sehen:

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Leider soll nächste Woche das Wetter wieder kalt und nass werden, so dass unsere fleissigen Damen vermutlich eher zu Stubenarrest verdonnert sind. 😦 Wenn es nächstes Wochenende wieder schöner sein sollte, werde ich die Frühjahrsdurchsicht in Angriff nehmen. Einstweilen haben wir ja noch eine nackige Beute herumstehen, die auf ihren Anstrich wartet…

Und schon wieder gibt es Wetterkapriolen hier – heute mal mit einem Ausreisser nach oben: satte 17°C, allerdings bei stürmischem Wind.

Gestern habe ich am sehr späten Nachmittag die Diagnoseböden entnommen. Ein wenig erschreckend war der Totenfall der letzten 4 Wochen bei den Blauen, es war ein richtiger Haufen toter Bienen in der Beute, davon lag aber nur die Hälfte auf dem Diagnosegitter. Soweit ich gesehen habe, waren nur sehr wenige tote Varroen zu sehen.

Hier die beiden Böden im Vergleich:

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Kurz vor Mittag habe ich heute eine Runde vor dem Flugloch gesessen und ein wenig geknipst. Die Damen tragen in beide Beuten schon sehr fleissig Pollen ein!

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Es waren schon ein paar verschiedene Pollensorten zu erkennen, links könnte von der Haselnuss sein, rechts bin ich mir nicht sicher (Nieswurz?)…

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Die Landebedingungen waren bei den stürmischen Böen teilweise sehr schwierig!

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Ganz schön dicke Päckchen waren zum Teil zu sehen!

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Und siehe da, auch die blauen fangen gaaaanz langsam mit dem Hausputz an!

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Es herrschte wirklich emsiger Betrieb – hier habe ich eine sehr flauschige Dame beim Päuschen erwischt!

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So ganz langsam kommt auch die Botanik bei uns im Garten in die Puschen – auf der Garage leuchtete der erste Winterling:

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Und wenn man ganz genau hingeschaut hat auch ein paar Krokusse (?):

 

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Drunten im Tal (sprich unten im Garten) sind die Schneeglöckchen in den letzten Tagen so richtig aus dem Boden geschossen!

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Und wenn man ein wenig Geduld mitbringt, kann man sogar Sammlerinnen in flagranti erwischen. Das Bild ist leider nicht sehr gut, aber man kann den orangen Pollen erkennen. Die Ärmste wurde immer wieder von den Blüten geweht!

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Frühjahrsputz

Heute war es endlich soweit: die Sonne schien bereits am frühen Morgen und das versprach einen langerwarteten sonnigen und wärmeren Tag!

Die letzten Sonnenstrahlen hatten wir letzten Samstag gegen Mittag gesehen, als unser angehender Imkerkollege Markus kurz zu Besuch war, um sich ein Bild vom Flugverkehr zu machen. Noch vorhandene Bedenken wegen seines zukünftigen Stellplatzes konnten weitestgehend ausgeräumt werden. Das grüne Volk machte mir allerdings ganz schöne Sorgen, weil im Vergleich zu den blauen Nachbarn fast nichts los war. Entgegen der Wetterprognosen folgten dann ein paar echt kalte, bedeckte Tage mit eisigem Ostwind…

Meine Sorgen lösten sich heute jedoch ziemlich in Luft auf, denn es war an beiden Beuten die Hölle los! 🙂 Ich habe dann zunächst einmal die Mäusegitter entfernt, damit die Mädels ungehindert ihrem emsigen Treiben nachgehen konnten.

Hier ein paar Impressionen:
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Die grünen Damen nahmen den Frühjahrsputz sehr ernst – man konnte immer wieder sehen, wie tote Bienen aus dem Stock transportiert wurden. Im Vergleich zu den Nachbarn war der Eingangsbereich auch schon sehr ordentlich freigeräumt:

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Es waren ein paar auffallend gelbe Arbeiterinnen dabei – da war wohl ein Buckfast-Papa mit von der Partie gewesen! 😉

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Die Blauen glichen die mangelnde Ordentlichkeit durch noch mehr Trubel am Flugloch aus. 😉

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Eine ganze Weile hatte ich wirklich sehr gründlich aber vergeblich hingeschaut – und dann doch noch am Bildschirm die erste Pollensammlerin entdeckt! Der Farbe nach müsste es Haselnusspollen sein.

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Viele Bienen schienen ein Sonnenbad an der Beutenaußenwand zu nehmen mit gelegentlichem Körperputz:

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Eine Biene konnte ich beim Wassersammeln in einem der kleinen Moospölsterchen auf der Garage beobachten:

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Und um dem Ganzen noch etwas mehr Leben einzuhauchen, hier zwei kurze Videos:

Dieses magische Geräusch hat einem über den Winter schon irgendwie gefehlt! 🙂

Falls sich jemand wundert, warum die Beuten so komisch über ihre Böcke hinausragen: Wie schon mal geschrieben soll heuer noch ein drittes Volk dazukommen. 🙂 Die neue Beute ist inzwischen wohlbehalten bei uns angekommen. Die beiden bereits bewohnten Beuten sind vom großen gemeinsamen Beutenbock umgezogen auf zwei kleinere einzelne. Die neue soll dann dazwischen rein. Dazu müssen die beiden „Alten“ aber noch jeweils etwas nach außen rücken. Damit die Bienen ihre Orientierung nicht verlieren, haben Tobi und ich die Beuten auf den neuen Böcken erstmal an ihrer gewohnten Position aufgestellt. Alle paar Tage verschiebe ich die Beuten bei gutem Flugwetter dann jeweils ein paar Zentimeter nach außen. Die ersten zwei Mal hat das sehr gut funktioniert, ich konnte keinerlei Probleme beim Anflug erkennen.

Wetterkapriolen

Es regnet gerade – bei 3°C! Und das, wo das Wetter gestern doch so schön erste Anstalten in Richtung Frühling gemacht hatte… Es war den ganzen Tag herrlich sonnig gewesen und entsprechend konnte man es am frühen Nachmittag in der Sonne schon gut im sehr dünnen Pulli aushalten. Das habe ich gleich genutzt und ein wenig das muntere Treiben an den Bienenbeuten beobachtet! Es war wunderschön anzusehen und anzuhören, wie die Damen das erste Mal in diesem Jahr richtig munter wurden und sich nach draußen gewagt haben.

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Unerwarteter Weise war bei den Blauen deutlich mehr Flugverkehr als bei den Grünen!


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Die Bienen nutzten das schöne Wetter für einen vermutlich lang ersehnten „Reinigungsflug“ – sprich sie mussten mal 😉 Da sie während der Winterruhe ihre Kotblase nicht in der Beute leeren, wird das bei erster Gelegenheit nachgeholt. Hier hat sich eine Arbeiterin neben mir auf einer Fetthenne zu diesem Zweck niedergelassen und wurde prompt auf frischer Tat fotografiert:

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Ein paar Arbeiterinnen konnte ich beobachten, wie sie vergeblich die verblühten Kräuter auf der Garage nach Sammelbarem absuchten:

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Ich hoffe, sie müssen nicht mehr all zu lange warten, bis sie die ersten der unzähligen extra für sie gepflanzten Krokusse & Co. nutzen können.